Ein Klinikaufenthalt ist für jeden Pferdebesitzer eine Stresssituation – egal, ob es sich um einen geplanten Termin oder einen nächtlichen Notfall handelt. In der Hektik vergisst man schnell das Wesentliche. Als Ihre Pferdepraxis Alstertal begleiten wir Sie oft bis zum Verladen des Pferdes und möchten sicherstellen, dass Sie und Ihr Pferd bestens vorbereitet in einer unserer Überweisungskliniken, wie z.B. der Pferdeklinik Bargteheide, ankommen.
Hier erfahren Sie, was unbedingt in Ihr „Klinik-Gepäck“ gehört.
1. Die unverzichtbaren Dokumente
Ohne Papiere geht in der Tiermedizin fast nichts. Stellen Sie sicher, dass folgende Unterlagen griffbereit liegen:
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Der Equidenpass: Er ist das gesetzliche Ausweisdokument Ihres Pferdes. Ohne Pass darf kein Transport stattfinden und die Klinik kann keine Behandlung (insbesondere unter dem Status „Schlachtpferd“) rechtssicher dokumentieren.
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Versicherungsunterlagen: Haben Sie eine OP- oder Krankenvollversicherung? Halten Sie die Versicherungsnummer und den Anbieter bereit. In der Pferdeklinik Bargteheide erleichtert dies die Klärung der Kostenübernahme enorm.
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Befunde der Pferdepraxis Alstertal: Falls wir Voruntersuchungen, Röntgenbilder oder Ultraschallaufnahmen angefertigt haben, leiten wir diese meist digital weiter. Dennoch ist es gut, eine Kopie der aktuellen Medikation dabei zu haben.
2. Ausrüstung für den Transport und Aufenthalt
Ihr Pferd soll sicher und komfortabel reisen. Denken Sie an:
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Sicheres Halfter & Strick: Nutzen Sie ein stabiles, gut sitzendes Halfter (kein Knotenhalfter für den Transport).
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Schutz & Decken: Je nach Witterung und Gesundheitszustand sind Transportgamaschen und eine Abschwitzdecke wichtig. In der Klinik wird oft gefragt, ob das Pferd nachts eingedeckt werden muss – bringen Sie im Zweifel die gewohnte Stall- oder Outdoordecke mit.
3. Besondere Bedürfnisse: Futter und Medikamente
Die Kliniken im Norden, etwa in Bargteheide oder Quickborn, sind bestens ausgestattet. Dennoch gibt es Ausnahmen:
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Spezialfutter: Erhält Ihr Pferd eine ganz spezifische Diät oder Zusätze, die nicht überall vorrätig sind? Nehmen Sie eine Ration für die ersten 2–3 Tage mit.
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Medikamentenliste: Notieren Sie genau, was Ihr Pferd zuletzt in welcher Dosierung erhalten hat.
Unser Experten-Tipp für den Ernstfall
Erstellen Sie sich eine kleine „Notfall-Mappe“, die dauerhaft in der Sattelkammer oder im Auto liegt. So müssen Sie bei einer Kolik in der Nacht nicht erst im Haus nach dem Pass suchen.
Fazit: Eine gute Vorbereitung nimmt den Stress aus der Situation und lässt den Tierärzten in der Klinik mehr Zeit für das Wesentliche: Ihr Pferd gesund zu machen.